Wolfgang, das hast du verdient!


Aus den Händen des Kasseler Oberbürgermeisters Christian Geselle
erhielt unser Vorsitzende Wolfgang Fink den Ehrenbrief des 
Landes Hessen als Anerkennung seiner ehrenamtlichen und
aufopferungsvollen Tätigkeit für unsere Selbsthilfegruppe und
auf überregionaler Ebene.

Sichtlich bewegt nahm Wolfgang diese Auszeichnung, die auch eine
Ehrenplakette und ein Buchpräsent umfasste, entgegen.

  
    

Er dankte nicht nur dem Gratulanten, sondern auch seiner
anwesenden Lebensgefährtin Gaby für die erwiesene Unterstützung.
Zu seiner Motivation befragt, gab er die Dankbarkeit an,
die er empfindet, da seine Prostataerkrankung zum Stillstand
gekommen ist. Inzwischen sind ihm auch die Mitglieder seiner
von ihm gegründeten Selbsthilfegruppe Motivationspender geworden,
seine "große Familie", und die daraus entstandenen Freundschaften,
wie er nicht ohne Stolz gegenüber Herrn Geselle
betonte.

Es spricht für seine Bescheidenheit, dass er den Preis nur in 
kleinem Kreis entgegennehmen wollte und sich damit größerer
Aufmerksamkeit entzog, die ihm ohne Zweifel gebührt.


Lieber Wolfgang, wir sind alle  froh, Dich an
unserer Seite zu haben 
und wünschen uns noch einen langen gemeinsamen Weg! Danke! 

Hier Wortlaut der Pressestelle: http://www.stadt-kassel.de/aktuelles/presse/ 
Landesehrenbrief_1

Landesehrenbrief_2 

SHG/Lothar Marpmann/16.01.2018 
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Wir besuchten unser Ehrenmitglied in Berlin

Krank sieht anders aus! Braun gebrannt und festen Schrittes eilte Wolfgang Bosbach
in den Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses: kurzer Blick in die große Zahl der
angereisten Mitglieder der Selbsthilfegruppe, dann Begrüßung aller Anwesenden
und des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Fink. Der hatte Mühe, Herrn Bosbach bei
seinen Ausführungen über die parlamentarische Arbeit zu stoppen, um sich für die 
Einladung zu bedanken und das mitgebrachte Gastgeschenk zu überreichen.
Sichtlich erfreut nahm Herr Bosbach die regionalen Spezialitäten und den
Lese- und Hörstoff entgegen.

Wer gedacht hatte, die Prostataerkrankung Bosbachs stünde im Mittelpunkt, 
sah sich enttäuscht. Interessante Beispiele aus 19 Jahren Bundestagsmitgliedschaft
wechselten sich ab mit privaten Episoden, humorvoll erzählt und zum Lachen
anregend.
Blick nach vorn: zur Besinnung auf seine unheilbare Krankheit bleibt weder Zeit noch
Raum. Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Da heißt es Kräfte sammeln
und sich konzentrieren. Notwendige Behandlungen erhalten trotzdem ihren
Stellenwert. Eine Lehre aus Versäumnissen früherer Jahre. Aber kürzer treten
gilt nicht und ist nicht vorgesehen. Insgesamt bleibt sein Arbeitspensum gewaltig.
Keine Frage: Aus der Arbeit und Pflichterfüllung schöpft Bosbach Kraft und
Ablenkung von der Krankheit.
Klar war allen: Jeder geht mit seiner Prostatakrebserkrankung anders um.
Bosbach hat seinen eigenen Weg gefunden.

 

SHG/LMp., den 21.05.2013/Bilder privat


 

 

Bosbach;MdB
So kennt man ihn: ...als MdB, als Mitglied der CDU und des Innenausschusses des Bundestags und als Direktkandidat des Rheinisch-Bergischen-Kreis - stets betriebsam und vor allem seinem Gewissen verantwortlich.
Weniger bekannt, seine ausgesprochen rheinische Fröhlichkeit und sein menschlicher Umgang mit Freunden, Kollegen und Widersachern.

Inmitten all seiner Aktivitäten muss ihn die eher zufällige Diagnose „Prostatakrebs“ im Sommer 2010 sehr getroffen haben.
Was folgte, war der Weg vieler vom Prostatakrebs betroffener Männer: Reue über zu spät vorgenommene Vorsorgeuntersuchungen, die Wahl der Therapiebehandlung mit ungewissem Ausgang und ein Leben mit beruflichen Anforderungen und alltäglichen Belastungen. Wolfgang Bosbach entschied sich zum einen für den operativen Eingriff, zum anderen aber auch für einen offensiven Umgang mit der Erkrankung.
So wurde er unfreiwillig Vorkämpfer für Vorsorgeuntersuchungen.


Seine Krebsoperation hatte Wolfgang Bosbach eigentlich gut überstanden, dennoch rieten die Ärzte Monate später zu Bestrahlungen, weil sich Metastasen ausgebreitet hatten.
Bosbach;portraitEin herber Rückschlag für ihn! Doch statt in Verzweiflung zu versinken, lebt er mit seinem „unsichtbaren Feind“, will sich nicht unterkriegen lassen und macht trotz Krebs weiter. Nach Rücksprache mit seiner Familie, politischen und persönlichen Freunden, kandidiert er auch 2013 für den Bundestag und wird seine politische Arbeit fortsetzen und sich treu bleiben: menschlich, kämpferisch und lebensfroh.

Wolfgang Fink von der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Hann. Münden hat die Krankheitsgeschichte von Wolfgang Bosbach aufmerksam verfolgt und für ihn war klar: so ein Mensch braucht Unterstützung und eine „solidarische Heimat“.
So bot er ihm im Namen des Vorstands und der Mitglieder die Ehrenmitgliedschaft an. Herr Bosbach nahm dies außerordentlich erfreut und spontan an.
Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe wünschen ihrem neuen Ehrenmitglied ein möglichst langes vitales Leben und hoffen auf ein persönliches Kennenlernen.

 
Lothar Marpmann und Wolfgang Fink präsentieren
ihren Mitgliedern die Ehrenurkunde:
 
Foto: privat und  www.wobo.de/Pressefoto
 

SHG/LMp., den 20.02.2013

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